Das Gesetz der Analogie
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Wir unterscheiden die verschiedenen Atome auf Grund der Anzahl der Elektronen und Protonen. So sprechen wir von 105 Grundelementen, von denen jedes nur dadurch existiert, dass es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist.
Würden wir den Kern eines Wasserstoffatoms auf die Größe einer Murmel vergrößern, dann würde sein einziges Elektron in einer Entfernung von zirka 400 m um ihn schwingen (kreisen). Somit besteht ein Atom an sich fast nur aus leerem Raum. Ein Block aus Blei, welcher uns groß und schwer erscheint, besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden.
Potenzieren wir nun die Verhältnisse auf die Größe unseres Sonnensystems, entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen in der Relation den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems.
Eine weitere Analogie besteht zwischen unserer Tonleiter und den Gestirnen. Die Abstände der Gestirne untereinander entsprechen den einzelnen Abständen der Tonleiter. (Anmerkung: mit diesen Analogien hat sich auch schon 1990 die GEO Wissen beschäftigt)
Und noch mehr zum Nachdenken und Staunen über die Gesetze der Analogie:
Eine Photographie des Atomkerns entspricht exakt einer Photographie der Erde aus 1Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10,000,000 Lichtjahren Entfernung. Das menschliche Magnetfeld in rotierendem Zustand sieht exakt so aus wie unsere rotierende Galaxie. (Geo-Wissen Ausgabe Nr. 2, 1990, »Chaos und Kreativität« zeigt sehr schöne Photographien der eben genannten Beispiele).
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer so aussehen mag, ist es doch bei näherer Betrachtung mehr als offen-sichtlich, dass unser ganzes System perfekt aufgebaut ist. Diesem perfekten Aufbau entsprechend - wie der Mikro- und Makrokosmos – unterliegen auch unser Leben und wir selbst diesen perfekten Gesetzmäßigkeiten.
Diese Gesetze finden wir überall, im Sichtbaren wie im Unsichtbaren. Im Sonnensystem, in unseren Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Materie wird durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt. Wir zählen als Mensch auch zur Materie, sind daher auch diesen Gesetzen, wie zum Beispiel dem der Anziehung und Abstoßung, unterworfen.
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