Das Gesetz der Analogie
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Thorwald Dethlefsen schreibt dazu in „Schicksal als Chance“ (Zitat):
Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig.
Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.
»Beispiel: Lässt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen. Weder die Tatsache, dass Herrn X der Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist Zufällig ... «
(Zitat Ende)
Oder habt ihr schon einmal zufällig einen Planeten aus seiner Umlaufbahn herausfallen sehen? Schwimmt in eurem Körper zufällig eine Blutzelle gegen den Strom? Ändert ein Fluss zufällig die Richtung?
Alle Materie besteht aus den 105 Grundelementen, welche wiederum aus Neutronen, Protonen und Elektronen und deren absolut perfekten und rhythmischen Bewegungen aufgebaut sind.
Warum sollten also, nachdem doch alles Leben in uns und um uns herum einem groben, gleichmäßigen Rhythmus und seiner Gesetze unterliegt, gerade wir als Menschen die Einzigen sein, die Zufällen ausgesetzt sind?
Wer sich über die Zusammensetzung des Universums und des Lebens Gedanken macht kann nur zu dem Schluss kommen, dass es keinen Zufall gibt! Hinter Allem und jedem Ereignis steht ein Gesetz, welches wir nur nicht immer auf Anhieb erkennen.
Dass wir es nicht erkennen heißt jedoch nicht, dass es nicht existiert, und es existiert sogar dann, wenn wir seine Existenz leugnen.
Schließlich sind die Steine auch schon nach unten gefallen, als wir noch nichts von der Existenz des Fallgesetzes wussten. Wir alle sind das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand schon über dem Orakel von Delphi:
Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!
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