Die kosmischen Gesetze des Lebens
Das Gesetz der Analogie!
Dies kosmische Gesetz kennen einige unter euch eventuell unter dem Namen dessen, der es lehrte und verfasste, auch als das hermetische Gesetz. Hermes Trismegistos, was soviel heißt wie „Hermes, der dreimal Größte“ galt zu seiner Zeit als der größte Zauberer, der unter anderem Schätze in Gefäßen so einschließen konnte, dass diese für jedermann unzugänglich wurden. Nach ihm wurde demnach auch der Ausspruch vom hermetischen Verschluss geprägt.
Er verfasste seine gnostischen Schriften, welche seine Weltentstehungs- und Erlösungslehre enthalten unter dem Namen „Hermetische Schriften“. Das hermetische Gesetz, welches er lehrte und niederschrieb sagt folgendes aus:
Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist. Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.
Wir kennen heute wohl eher einen anderen Ausspruch, der jedoch dieselbe Bedeutung hat: Wie im Himmel, so auf Erden.
Physiker und andere Gelehrte drücken es wiederum so aus: Im Makrokosmos wie im Mikrokosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten.
Das Wissenschaft, Esoterik und die kosmischen Gesetzmäßigkeiten viel mehr gemeinsam haben, als es die Wissenschaft oftmals wahrhaben mag, soll durch folgende Beispiele verdeutlicht werden:
Der für uns kleinste bekannte Baustein innerhalb der physischen Materie ist das Atom. Das Atom selbst setzt sich wiederum im Wesentlichen aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammen. Den Kern, oder auch Nukleus des Atoms bilden Protonen und Neutronen, die Hülle, welche den Kern umgibt, entsteht durch die ungeheuer schnellen Schwingungen der Elektronen um den Kern. Zusammengehalten wird das Ganze schließlich durch die elektromagnetische Kraft.
Wir unterscheiden die verschiedenen Atome auf Grund der Anzahl der Elektronen und Protonen. So sprechen wir von 105 Grundelementen, von denen jedes nur dadurch existiert, dass es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist.
Würden wir den Kern eines Wasserstoffatoms auf die Größe einer Murmel vergrößern, dann würde sein einziges Elektron in einer Entfernung von zirka 400m um ihn schwingen (kreisen). Somit besteht ein Atom an sich fast nur aus leerem Raum. Ein Block aus Blei, welcher uns groß und schwer erscheint, besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden.
Potenzieren wir nun die Verhältnisse auf die Größe unseres Sonnensystems, entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen in der Relation den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems.
Eine weitere Analogie besteht zwischen unserer Tonleiter und den Gestirnen. Die Abstände der Gestirne untereinander entsprechen den einzelnen Abständen der Tonleiter. (Anmerkung: mit diesen Analogien hat sich auch schon 1990 die GEO Wissen beschäftigt)
Und noch mehr zum Nachdenken und Staunen über die Gesetze der Analogie:
Eine Photographie des Atomkerns entspricht exakt einer Photographie der Erde aus 1Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10,000,000 Lichtjahren Entfernung. Das menschliche Magnetfeld in rotierendem Zustand sieht exakt so aus wie unsere rotierende Galaxie. (Geo-Wissen Ausgabe Nr. 2, 1990, »Chaos und Kreativität« zeigt sehr schöne Photographien der eben genannten Beispiele).
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer so aussehen mag, ist es doch bei näherer Betrachtung mehr als offen-sichtlich, dass unser ganzes System perfekt aufgebaut ist. Diesem perfekten Aufbau entsprechend - wie der Mikro- und Makrokosmos – unterliegen auch unser Leben und wir selbst diesen perfekten Gesetzmäßigkeiten.
Diese Gesetze finden wir überall, im Sichtbaren wie im Unsichtbaren. Im Sonnensystem, in unseren Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Materie wird durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt. Wir zählen als Mensch auch zur Materie, sind daher auch diesen Gesetzen, wie zum Beispiel dem der Anziehung und Abstoßung, unterworfen.
Thorwald Dethlefsen schreibt dazu in „Schicksal als Chance“ (Zitat):
Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig.
Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.
»Beispiel: Lässt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen. Weder die Tatsache, dass Herrn X der Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist Zufällig ... « (Zitat Ende)
Oder habt ihr schon einmal zufällig einen Planeten aus seiner Umlaufbahn herausfallen sehen?
Schwimmt in eurem Körper zufällig eine Blutzelle gegen den Strom?
Ändert ein Fluss zufällig die Richtung?
Alle Materie besteht aus den 105 Grundelementen, welche wiederum aus Neutronen, Protonen und Elektronen und deren absolut perfekten und rhythmischen Bewegungen aufgebaut sind. Warum sollten also, nachdem doch alles Leben in uns und um uns herum einem groben, gleichmäßigen Rhythmus und seiner Gesetze unterliegt, gerade wir als Menschen die Einzigen sein, die Zufällen ausgesetzt sind?
Wer sich über die Zusammensetzung des Universums und des Lebens Gedanken macht kann nur zu dem Schluss kommen, dass es keinen Zufall gibt! Hinter Allem und jedem Ereignis steht ein Gesetz, welches wir nur nicht immer auf Anhieb erkennen. Dass wir es nicht erkennen heißt jedoch nicht, dass es nicht existiert, und es existiert sogar dann, wenn wir seine Existenz leugnen.
Schließlich sind die Steine auch schon nach unten gefallen, als wir noch nichts von der Existenz des Fallgesetzes wussten. Wir alle sind das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand schon über dem Orakel von Delphi:
Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!
