Die kosmischen Gesetze des Lebens:

Das Reinkarnationsgesetz - oder: Das Gesetz der Wiedergeburt!

Das Reinkarnationsgesetz

(Seite 3 von 3)

Wenn wir diese Sichtweise einmal auf den Tod übertragen (wie innen so aussen), bedeutet es keine Angst vor dem Tod haben zu müssen, da hier das selbe Schema greift wie beim Traum.

Hier sind einfach die Zeitabstände größer, als die zwischen wach sein und schlafen. Und da wir schon Probleme mit der Erinnerung an Träume haben, wird es bei Erinnerungen an frühere Leben ungleich schwerer. Der Tod ist im Grunde genommen der Höhepunkt des Lebens.

Haben wir diesen erreicht, erholen wir uns auf einer anderen Ebene, um frisch gestärkt das Abenteuer Mensch in Angriff zu nehmen.

Hier wird deutlich, dass unsere Entwicklung auf seelischer Ebene ein langer Entwicklungsprozess ist, bei dem wir unzählige Körper nutzen. Unser wahres Selbst ist unsere Seele, welche die Erinnerung an alle Leben hat und unsterblich ist. Hierbei bezieht sie immer wieder das Szenario des Lebens in ihren Entwicklungsprozess ein, dessen Ziel das Erfahren des Lebens in seiner Ganzheit ist!

Jedoch ist dies ein langer Weg, mit vielen Irrtümern und Korrekturen während des Weges. Ganz simpel betrachtet können wir es mit einer Schule vergleichen (es sieht schon noch ein wenig anders aus), bei dem das Leben auf Erden einer Schulklasse entspricht.

Hier stellen wir uns kleinen Tests und großen Arbeiten, bekommen unsere Aufgaben und haben ebenso Schwierigkeiten, wie wir Erfolge feiern. Haben wir ein Jahr lang gelernt, folgt eine Zeit der Ferien vom Lernen.

Manchmal holen wir jedoch auch während der Ferien Versäumtes nach.


Nach den Ferien beginnt das Lernen von neuem. Diesmal auf einer höheren Ebene in einer höheren Klasse, in der wir uns höheren Prüfungen und Problemlösungen stellen. Ein großer Unterschied zwischen Schule und Leben ist jedoch der, dass das Leben eine schier endlose Geduld mit uns hat. Es stellt uns immer wieder neue Möglichkeiten bereit, weiter zu wachsen, und Versäumtes nachzuholen.

Manchmal werde ich auch gefragt, warum denn Menschen behindert geboren werden, oder warum sie ein so schreckliches Schicksal erleiden müssen. Hierzu möchte ich zum Abschluss meiner Ausführungen zum kosmischen Gesetz der Wiedergeburt wieder einmal Dethlefsen zitieren:

"Leben heißt lernen, unabhängig davon, ob dies der einzelne akzeptiert oder nicht. Das Leben sorgt nach den betrachteten Gesetzen mit unbestechlicher Gerechtigkeit dafür, dass jeder genau das lernt, was er am wenigsten akzeptieren will und wogegen er den größten Widerstand setzt.

Betrachtet man das Leben ohne den Hintergrund der Reinkarnation, so könnte man an der Sinnhaftigkeit des Lebens manchmal wirklich zweifeln. Und es ist offenkundig, dass nicht allen Menschen die gleichen Startlöcher im Leben zugewiesen werden- und das ist ganz bestimmt nicht Grund der Gesellschaft.

Ob aus religiösem oder atheistischem Blickwinkel: Es ist ziemlich schwierig, ohne den Reinkarnationsgedanken jemandem zu erklären, warum ausgerechnet er stumm oder gelähmt, verstümmelt oder debil das Licht«dieser besten aller Welten«erblickte. Auch ein Hinweis auf die«unerforschlichen Ratschlüsse Gottes«ist wenig geeignet, in solchen Fällen ein Gefühl der Sinnhaftigkeit zu vermitteln.

Doch ohne Sinn wird das Leben für den Menschen unerträglich. Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist ein fundamentales Bedürfnis. Erst wenn der Mensch bereit ist, dieses Leben aus der Isolierung der Einmaligkeit zu lösen und als Glied einer langen Kette zu erkennen, wird er den Sinn und die Gerechtigkeit des »Schicksals« zu begreifen lernen. Denn das Schicksal eines Lebens ist das Resultat des bisherigen Lernprozesses in seiner Gesamtheit."
(Schicksal als Chance, S.204)

Das Reinkarnationsgesetz bei facebook empfehlen:

Zugriffe heute: 9 - Seit 05.09.2011: 3740.